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Urban Gardening

Les jardins communs

Il existe quatre jardins communs; chaque quartier de Differdange en héberge un. Ces lieux sont ouverts à tous les habitants qui sont invités à cueillir les légumes et les fruits murs ou simplement à profiter de l'atmosphère d'un potager tout au milieu de la ville.

À Differdange, il se trouve directement à l'entrée du château de Differdange «ancien Grand Casino», à Oberkorn dans le parc Place-Prince-Jean, au Fousbann dans la rue Henri-Bessemer et à Niederkorn dans le parc entre la rue Prinzenberg et la route de Pétange.

Les jardins élevés

Vingt-trois jardins élevés sont dispersés dans les différents quartiers de Differdange, où les habitants sont invités à se servir de ces légumes et herbes fraiches directement devant leurs portes. Quelques-uns contiennent des herbes comme le romarin, la ciboulette, la marjolaine, la sauge, le thym, le persil ou la menthe, mais aussi des sortes plus exotiques comme la sarriette de montagne, l’hysope ou bien la monarde fistuleuse. Six jardins élevés participent aussi à l'action du mouvement écologique A voller Bléi. Dans les autres poussent des légumes comme la salade, le poireau, la fraise ou le cèleri.

Kannergoart

Au centre de Differdange derrière l'école se trouve un jardin scolaire réaménagé par nos maisons relais. Avec grand plaisir et enthousiasme, les enfants ont planté avec leurs éducateurs des légumes, des haies fruitières, des arbres et des fleurs pour embellir leur jardin. Les enfants s'occupent également de l'arrosage, de l'entretien et naturellement de la récolte des légumes et fruits.

Parrainage des ilots de verdure


Différentes rues ont été choisies pour participer au projet de parrainage d'un ilot de verdure. Après l'inscription, les participants ont reçu leurs plantes. Les beaux ilots plantés et entretenus par les participants nous montrent le succès de cette idée, qui va s'agrandir d'année en année avec de nouvelles rues sélectionnées.

Les haies fruitières

Partout dans la commune se trouvent des haies fruitières, une grande haie par exemple se trouve à côté de l'église d'Oberkorn. Les haies fruitières se composent d'arbres en espaliers, de myrtilles, de framboisiers et d'autres variétés.

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Die Pflanzen

Ägyptische Minze

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Die Ägyptische Minze ist eine echte Pfefferminze, die ihr volles Aroma als Teeminze entfaltet. Das erfrischende Aroma dieser leckeren Teeminze ist auch gut im Taboulé zu verwenden. Dieses aus dem Libanon stammende Gericht ist für heiße Sommerabende genau die richtige Mahlzeit. 

Ananasminze

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Die Ananasminze ist eine sehr schöne und wüchsige Minze mit dem unverwechselbaren Aroma des Suaveolens-Typs. Eine leicht fruchtige Sorte mit wenig Menthol, ideal als Teeminze. 
Durch ihre weißlich panaschierten Blätter ist sie außerdem eine auffällige Erscheinung im Kräuterbeet.
Eine beliebte Minze bei Kindern, da der Mentholgehalt gering ist und das fruchtige Aroma überwiegt. 
Ananasminze findet auch sehr gut in Fruchtsalaten oder in fruchtigen Joghurts ihre Verwendung.

Berg-Bohnenkraut

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Berg-Bohnenkraut ist ein robuster Zwergstrauch, dessen hocharomatische Blätter besonders für deftige Gerichte geeignet sind. Das Aroma ist durchdringend intensiv, mit Noten von Salbei und Thymian. Es wird auch Winterbohnenkraut genannt. 
Sein warmes Aroma passt zu Hülsenfrüchten, besonders Bohnen, aber auch zu Tomatensoßen, an Hühnchen oder in einer Zucchiniquiche. Besonders zusammen mit Knoblauch entfaltet sich sein Aroma und lässt uns an den letzten Mittelmeerurlaub denken.
Es sollten immer ganze Zweige geerntet werden, so treiben die Pflanzen schön buschig wieder nach. 
Frisches Bergbohnenkraut kann im Kühlschrank, in einer Kunststofftüte, ca. 4 bis 6 Tage gelagert werden. Die Triebe können gut eingefroren werden, so halten sie das Aroma über mehrere Monate. 
Zum Trocknen ganze Stängel an einem dunklen, luftigen Ort aufhängen. 

Currykraut

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Grundsätzlich sollte man das Currykraut nicht verwechseln mit dem Gewürz Curry. Damit hat es nämlich nicht mal entfernt etwas zu tun. Currypulver ist eine Gewürzmischung (u. a. Koriander, Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Kreuzkümmel) , woraufhin das Currykraut seinen Namen aufgrund des typischen Geruchs nach Curry erhielt. Nichtsdestotrotz ist der Geschmack verhältnismäßig ähnlich, allerdings kommen auch Noten von Salbei hinzu. Insgesamt ist der Geschmack recht intensiv und angenehm bitter.

Currykraut passt zu vielen Gerichten. Relativ bekannt ist die Verwendung für Reisgerichte, die dem Reis einen sehr interessanten und curryähnlichen Geschmack verleihen. Auch Nudelgerichte, Paella, Gemüsegerichte, Suppen und Fleischgerichte (v. a. Lamm, Hühnchen), die mit Currykraut gewürzt sind, können eine delikate Abwechslung sein. Im Internet finden sich mittlerweile auch viele exotische Rezepte mit Currykraut, die laut Bewertungen recht großen Anklang finden.

Bei der Zubereitung können entweder die Blätter fein gehackt werden oder ganze Zweige verwendet werden. In Gerichten, die mit Zweigen gekocht werden, sollten die Zweige des Currystrauchs vor dem Verzehr unbedingt entfernt werden, da es sonst zu Magenbeschwerden kommen kann. Auch übermäßiger, täglicher Genuss von Currykraut sollte vermieden werden.

Currykraut sollte am besten frisch verwendet werden, aber auch getrocknetes Kraut eignet sich durchaus noch für die Verwendung als Küchenkraut. Wer frisches Currykraut verwendet, sollte darauf achten, die Blätter und Zweige vor der Blüte zu ernten. Nach der Blüte verlieren die Blätter stark an Aroma.

Englische Pfefferminze

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Die englische Pfefferminze gilt als die Mutter der Pfefferminzen und zählt zu den frühesten Sorten, die bereits um 1750 in England angebaut wurden. Obwohl mittlerweile viele neue Sorten gezüchtet worden sind, ist diese historische Sorte immer noch sehr beliebt. Sie wird in England gerne zu Fleischspeisen genommen. 



Eine echte Pfefferminze mit einem hohen Mentholgehalt und gut geeignet für den klassischen Pfefferminztee. Diese Minze eignet sich sehr gut zum Trocknen, damit man auch im Winter einen leckeren Tee genießen kann.

Erdbeere

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Erdbeeren kann man am besten frisch essen. Entweder einfach so naschen wie sie sind. Oder man schneidet sie in zwei Hälften, eventuell zuckern und wenn man es mag, Milch drübergiessen.
Auch ein frischer Erdbeer-Milchshake kann unvergleichlich lecker schmecken.

Getrocknete Erdbeeren kann man als Tee trinken. So ein Tee muss ziemlich lange ziehen, etwa 15 Minuten, damit sich der Erdbeergeschmack möglichst gut entfalten kann.

Auch mit Erdbeerblättern kann man einen Tee zubereiten. Die Erdbeerblätter schmecken natürlich nicht so lecker nach Erdbeeren, eignen sich aber recht gut für Haustees.

Warum sind Erdbeeren so gesund?

100 Gramm Erdbeeren haben nur 37 kcal (155 kJ). Das ist noch weniger, als die meisten heimischen Obstsorten haben. Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen (vor allem Pektine und Zellulose), Vitaminen, Fruchtsäuren, Fruchtzuckern und Mineralien. Im Vergleich zu Kern- und Steinobstarten haben Beerenfrüchte wie die Erdbeere einen höheren Gehalt an Fruchtsäuren, Mineralstoffen und Vitamin C.


100 Gramm Erdbeeren enthalten :


Eiweiß: 1,1 Gramm

Fruchtsäuren: 0,85 Gramm

Kohlenhydrate: 7,5 Gramm

Karotin: 0,04 Gramm

Vitamin B1: 0,03 Milligramm

Vitamin B2: 0,06 Milligramm

Vitamin C: 56-94 Milligramm

Kalium 142 Milligramm

Magnesium 14,0 Gramm

Calcium 26,0 Gramm

Erdbeerminze

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Erdbeerminze hat einen herrlichen Erdbeerduft, allein schon das sanfteste Berühren der Pflanze lässt einen intensiven süßen und fruchtigen Erdbeerduft entströmen. Die Duftpflanze ist aber auch ein wunderbares Würzkraut. Sie passt sehr gut zu würzigen Quarkspeisen, und bietet ein breites, kreatives Improvisationsmaterial in der Küche.

Wie alle Minzen sollte man Erdbeerminze möglichst frisch verwenden, dann ist das Aroma besonders erdbeerig. Am besten immer nur soviel schneiden wie gerade benötigt wird. Zum Trocknen sollten die Blätter im Hochsommer geschnitten werden, da zu dieser Zeit der Anteil der wertvollen ätherischen Öle am größten ist. 
Als Alternative zum Trocknen bietet es sich an die Blätter einzufrieren, auch so bleibt ein großer Teil des Aromas erhalten. 

Gemüseampfer

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Der Gemüseampfer (Rumex patienta), auch Gartenampfer, Sommerampfer, Geduldampfer, Mönchsrhabarber, englischer Spinat oder ewiger Spinat genannt, ist ein Blattgemüse aus der Gattung Ampfer (Rumex) aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).
Gemüseampfer wächst vorwiegend auf feuchten Wiesen von Südosteuropa bis nach Vorderasien. Gemüseampfer wird vorwiegend wild geerntet, ein kommerzieller Anbau findet kaum statt, nur in England wird der Gemüseampfer auf einigen kleineren Flächen angebaut. In einigen Privatgärten wird der Gemüseampfer ebenfalls angepflanzt.

Gemüseampfer ist eine ausdauernde, schnellwachsende Gemüsepflanze. Die Blätter sind grün, spinatähnlich und lanzettförmig, die Blütenstände sind ährenartig.
Gemüseampfer kann man wie Spinat oder Mangold verwenden, die zarten jungen Blätter kann man auch anderen Blattsalaten beimischen und roh verzehren. Der leicht säuerliche Geschmack des Gemüseampfers passt auch gut als Würze zu Kerbel- und Kartoffelsuppe, Gurken, Linsen, Milch, Tomaten und Hühnerbrühe.

Gemüseampfer ist reich an Vitamin C und enthält Eisen. Außerdem enthält Gemüseampfer Oxalsäure, die sich in älteren Blättern anreichert.
In der Volksmedizin wurde Gemüseampfer als Mittel zur Darmregulierung verwendet. Äußerlich wurde eine Tinktur aus Gemüseampfer als adstringierendes (zusammenziehendes) Mittel auf die Haut aufgetragen.

Glatte Petersilie und Krause Petersilie

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Petersilie als Würzkraut wird am besten möglichst frisch verwendet. Lange Kochzeiten verringern das intensive Aroma leicht und sorgen für einen schnellen Abbau bzw. zur Zerstörung der enthaltenden Vitamine. Am besten ist es deshalb, Petersilie direkt vor dem Servieren über die Gerichte zu streuen oder nur kurze Zeit mitzukochen.

Der Geschmack von Petersilie ist würzig, intensiv und „grün“, wobei es einen Unterschied zwischen glatter und krauser Petersilie gibt. Glatte Petersilie (var. neapolitanum) ist wesentlich kräftiger im Geschmack. Besonders gut macht sich glatte oder krause Petersilie in diversen Salaten (z. B. Hirtensalat oder Taboulé), als Bestandteil der Frankfurter Grünen Sauce, Petersilienpesto, Krüterbutter oder von Kräuterquark, aber auch in Suppen, zu Fisch- und Fleischgerichten passt Petersilie. Nicht zuletzt ist Petersilie ein dekoratives Kraut, das gerne über Salzkartoffeln gestreut wird.

Petersilie hat sich über die Jahrhunderte neben der kulinarischen Eignung auch einen Namen als Heilpflanze gemacht. Zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Kalium und Magnesium sowie die Vitamine A,B und C sind es, die Petersilie als gesundes Lebensmittel gelten lassen.

Himbeere

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Himbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Die mit Stacheln bewachsenen Triebe erreichen eine Höhe von bis zu zwei Meter. Aus botanischer Sicht handelt es sich gar nicht um Beeren, sondern um Sammelsteinfrüchte, die ein Himbeerstrauch hervorbringt. Normalerweise sind Himbeeren rot, es gibt aber auch gelbe und schwarze Sorten. Bei herkömmlichen Arten fruchten die Ruten erst im zweiten Jahr, weshalb frisch ausgeschlagene Triebe im Spätsommer oder Frühjahr nicht abgeschnitten werden dürfen. Mittlerweile gibt es aber neue Züchtungen, bei denen auch die einjährigen Triebe Blüten und Früchte bilden. Leichte Sandböden sind für Himbeergewächse am besten geeignet. Für die notwendigen Nährstoffe sollte regelmäßig Kompost ausgebracht werden. Längere Trockenperioden vertragen Himbeergewächsen nicht gut, es empfehlen sich deshalb ausgiebige Wassergaben. Himbeeren sind reich an Vitamin C und Kalium, weshalb sie in früheren Zeiten als Heilpflanzen betrachtet und vor allem in Klöstergärten angebaut wurden.

Knollenfenchel

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Der Knollenfenchel (Foeniculum vulgare) gehört zur Familie der Doldenblütler. Ursprünglich kommt er aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Die Fenchelpflanze erreicht eine Höhe von 50 bis 100 cm, sie besteht aus einer Zwiebel (umgangssprachlich auch Knolle genannt) sowie glatten Stielen, an denen sich feingliedrige, dem Dill ähnliche Blätter, befinden. Die Zwiebel befindet sich oberirdisch. Das qualitativ hochwertige Angebot an Jungpflanzen und an schossfesten Sorten hat den Anbau von Fenchel stark erleichtert.

Geerntet wird, wenn die Knolle etwa die Größe einer Faust erreicht hat.
Der Anfang Juni ausgesäte Knollenfenchel ist Anfang September reif. Der Anfang Juni ausgepflanzte Fenchel ist Anfang August erntereif.

Reifer Knollenfenchel darf nicht zu lange stehen, sonst verliert er im Sommer bei Trockenheit und Hitze an Qualität. Die Knollen wachsen dann zu schnell, was ein Verholzen und Platzen der Knolle zur Folge hat.

Spätestens Ende Oktober sollte der Knollenfenchel geerntet werden, da er frostempfindlich ist.

Lauch

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Ob in der Suppe oder als eigenständiges Gemüse – Lauch mit seiner charakteristisch-zwiebeligen Note verleiht den Speisen einen besonderen Pfiff.

Ob als Lauch oder Porree bekannt, diese pikant-herben, zwiebelig schmeckenden 30 – 45 cm langen weiß-grünen Stangen sind ein Klassiker in der Küche. Lauch ist das ganze Jahr über erhältlich. Frühjahrs- und Sommerlauch hat einen längeren Schaft und ist hellgrün, Herbst- und Winterlauch ist kürzer und die Blätter sind dicker, fester und dunkelgrün. Lauch liefert Kalium, Kalzium und Eisen, sowie Vitamin K, B6, C, Provitamin A und Folsäure. Die Blattspitzen sollten frisch und fest sein, die Wurzelfasern trocken, so ist der Lauch im Gemüsefach des Kühlschranks 5 bis 6 Tage haltbar. Lauch können Sie roh oder blanchiert problemlos einfrieren.

Lavendelminze

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Lavendelminze hat einen sehr blumigen, weichen Duft. Der Geschmack ist eher würzig, da sie nur einen geringem Mentholgehalt hat. 

In der Küche ist sie gut zu geschmortem Gemüse oder in einen Aperitif zu verwenden. 

Die Pflanze wächst langsam und hat einen mäßigen Ausbreitungsdrang. Sehr schön sind die hellvioletten Blüten, die im August erscheinen. Diese passen dekorativ auch in ein Blumenbeet oder in ein Duftsträußchen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 40 cm und gehört zu den zierlichen Minzen.

Liebstöckel

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Ursprünglich ist der Liebstöckel in Südwesteuropa beheimatet. In Mitteleuropa gedeiht er jedoch auch prächtig und wurde deshalb schon vor Jahrhunderten in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Inzwischen trifft man den Liebstöckel auch hier und da verwildert an.

In der Küche ist der Liebstöckel als Maggikraut bekannt und würzt mit seinen Blättern Kräuterquark und Suppen aller Art.

In der Medizin werden Wurzel und Samen des Liebstöckels für den Harnapparat, Verdauung und weibliche Fortpflanzungsorgane eingesetzt.

Lorbeer

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Die Ernte der begehrten Blätter des echten Lorbeers (Laurus nobilis) kann entweder im Frühjahr oder im Herbst erfolgen. Neben einzelnen Blättern kann auch die gesamte Spitze des Triebes entnommen werden. So werden alle Blätter der ersten 20 bis 30 cm eines Astes auf einmal geerntet und sich gegenüber der Entnahme einzelner Blätter einige Handgriffe gespart. Während des Hauptwachstums im Sommer sollten Sie jedoch die Finger vom Gewürzlorbeer lassen und keine Blätter enten. Verwechslungsgefahr besteht mit dem relativ ähnlich aussehenden Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus). Dieser ist jedoch aufgrund eines hohen Gehaltes an Blausäure äußerst giftig, aber auch leicht zu überführen – zerreibt man die Blätter in den Fingern, so riecht es intensiv und unverwechselbar bitter und gar nicht würzig, wie man es vom echten Lorbeer gewohnt ist.

Zum Kochen eignen sich frische Blätter ebenso wie getrocknete. Vorteil der Getrockneten ist eine längere Verwendbarkeit. Bis zu zwei Jahre kann das luftgetrocknete Laub ohne Aromaverlust verwendet werden. Wie man es von diversen Kräutern gewohnt ist, müssen die in Trieben geernteten Blätter einfach nur an einem einigermaßen trockenen Ort aufgehängt werden. Der Klassiker sind die würzigen Blätter, die diverse deftige Gerichte mit ihrem Aroma verfeinern können. Man kennt sie zu etlichen Fleischgerichten wie Sauerbraten, Kalb oder Wild. Häufig werden die Blätter auch in Suppen und Eintöpfe hineingegeben. Wenn die Blätter ein paar Mal geknickt werden, können sie besser ihr Aroma entfalten. So müssen noch weniger der eh schon gering zu dosierenden Gewürzlorbeerblätter verwendet werden. Bevor das Gericht jedoch auf den Teller wandert, sollten Sie die Blätter wieder entnehmen. Für den Verzehr eignen sich die Blätter nämlich nicht. Das lässt ihre Konsistenz nicht zu und außerdem ist das Aroma viel zu intensiv und würde alle weiteren Geschmäcker und Aroma von den Geschmacksknospen vertreiben.

Majoran

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Majoran ist ein beliebtes Gewürzkraut und lässt sich vielseitig verwenden. Auch als Heil- und Duftkraut findet es an vielen Stellen Verwendung.

Aufgrund der starken ätherischen Öle ist Majoran eine kräftig schmeckende Pflanze mit markantem Geruch. Es hat eine starke Würzkraft und sollte im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern sparsam verwendet werden. Die Blätter werden u. a. für Kartoffelgerichte, für Wild- und Geflügelgerichte und für deftige Eintöpfe verwendet. Außerdem wird Majoran als Aromageber für viele Wurstsorten verwendet, was den alternativen Namen Wurstkraut erklärt.

Viele mediterrane Speisen und Hülsenfruchtgerichte wie Linsen oder Bohnen können mit Majoran eine sehr interessante und geschmacklich hervorragende Basis bilden. In Cremesuppen und Eintöpfen wird Majoran häufig in Verbindung mit Bockwürstchen oder Speck verwendet und kann deftigen Speisen raffiniert würzen.

Majoran kann sowohl frisch, als auch getrocknet oder gefroren verwendet werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern, verliert Majoran beim Trocknen kaum an Aroma. Die Aufbewahrung in aromaschonenden Gefäßen wird jedoch empfohlen. Seltener angewendet, aber dennoch sehr empfehlenswert, ist in neutralem Öl (z. B. Olivenöl) eingelegter Majoran. Dieser lässt sich gut für Salate oder Pasten verwenden.

Majoran ist nicht nur als Gewürzkraut bekannt, sondern auch als vielseitig verwendbares Heilkraut. Die Pflanze enthält wie viele andere mediterranen Kräuter viele medizinisch wertvolle Inhaltsstoffe, die u. a. bei zahlreichen Verdauungsbeschwerden helfen können.

Oregano

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Oregano ist ein typisches Gewürz der Mittelmeerküche und gibt Gerichten wie Tomatensoße, Pizza oder Moussaka ihr intensives Aroma. Die Blätter der Pflanze sind hitzestabil und können längere Zeit mitgekocht werden. Auch die Blüten des Oregano sind essbar. Frisch verwendet verleihen Sie Salaten nicht nur eine hübsche Optik, sondern bereichern die Speisen mit ihrem zart-würzigen Aroma.
Ein Aufguss aus zerkleinerten Oreganoblättern lindert Erkrankungen der Atemwege. Er wirkt zudem bei Unterleibskrämpfen, Blähungen, Verstopfungen und Harnwegserkrankungen.

Rhabarber

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Die Ähnlichkeit der beiden Wörter Rhabarber und Barbar ist kein Zufall. Im Lateinischen heißt die Gemüsestaude nämlich Rheum barbarum – zu deutsch „Barbarenwurzel“. Die Entstehung des Namens kann man sich lebhaft vorstellen: Die kultivierten Römer konnten mit den fleischigen, sauren Blattstielen des derben Knöterichgewächses aus Russland, dem Land der Barbaren, anfangs wahrscheinlich nicht viel anfangen und gaben ihm deshalb diesen wenig schmeichelhaften Namen. Kein Wunder, denn die damaligen Kulturformen werden mit den heutigen, feinaromatischen Gartensorten kaum vergleichbar und nur mit einer gehörigen Portion Zucker genießbar gewesen sein.

Heute ist der im Anbau äußerst unkomplizierte Rhabarber eine der beliebtesten Pflanzen im Nutzgarten. Man ordnet ihn übrigens dem Gemüse zu, genauer gesagt wie Mangold dem Stielgemüse. Diese Einteilung ist etwas ungewöhnlich, da Rhabarber ähnlich wie die heimischen Obstarten fast ausschließlich für Kompott, Kuchen und andere Süßspeisen verwendet wird.

Im Gegensatz zu den meist einjährig kultivierten Gemüsearten handelt es sich bei Rhabarber um eine sogenannte Dauerkultur. Das heißt, die winterharte Staude wird einmal gepflanzt und kann dann rund zehn Jahre am gleichen Standort bleiben. Sie legt bei guter Pflege mit jedem Standjahr an Größe und liefert von Jahr zu Jahr höhere Erträge

Ernte

Neu gepflanzten Rhabarber sollten Sie nicht vor dem zweiten Jahr, wenn möglich sogar erst im dritten Standjahr erstmals beernten. Das Warten zahlt sich aus, denn je mehr Blätter der junge Rhabarber trägt, desto schneller wächst er zu einer stattlichen Pflanze heran und die Ernte im dritten Jahr fällt entsprechend größer aus, da die Blattstiele kräftiger sind.

Wenn die Blattstiele eine gewisse Stärke erreicht haben, was je nach Region meist ab Anfang bis Mitte Mai der Fall ist, beginnt die Erntezeit. Wichtig: Schneiden Sie die Blätter nicht ab, sondern reißen Sie sie unter leichtem Drehen mit einem kräftigen Ruck an der Ansatzstelle heraus. Man sollte insgesamt pro Saison nicht mehr als ein Drittel bis maximal die Hälfte der Blätter ernten, um die Staude nicht zu stark zu schwächen.

Ab Ende Juni gibt man dem Rhabarber bis zur nächsten Saison Zeit sich zu regenerieren. Ab diesem Zeitpunkt steigt auch der Oxalsäure-Gehalt bereits so stark an, dass man ihn nicht mehr essen sollte. Man verwertet in der Küche ausschließlich die Blattstiele. Die Blätter selbst sind wegen ihrer hohen Oxalsäure-Konzentration ungenießbar.

Rosen-Monarde

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Diese einzigartige Pflanze verströmt einen fantastischen, samtigen Rosenduft. Ideal zur Aromatisierung von Tees oder zum Herstellen von Potpourri. Verwendbar sind sowohl die Blätter als auch die Blüten, z.B. zur Würzung von orientalischen Fleischgerichten, Tee, für Süßspeisen, zur Dekoration von Salaten oder Herstellung von rosenaromatischem Essig. Die Pflanzen blühen dankbar mit sehr großen, leuchtenden Blüten während der langen Blütezeit. Ein Rückschnitt nach der Blüte kräftigt die Pflanze. Die herrlich duftenden Pflanzen sind auch bei Schmetterlingen und Bienen sehr beliebt.

Rosmarin

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Rosmarin ist ein wahrer Allrounder unter den Kräutern. Er ist nicht nur ein hervorragendes Würzkraut, sondern auch ein anerkanntes und wirksames Heilkraut zugleich.

Rosmarin ist ein sehr beliebtes Küchenkraut und lässt sich für eine Vielzahl von Speisen ganz hervorragend einsetzen. Es passt sowohl zu Fleischgerichten, Fischgerichten, Salaten, Suppen sowie zu Kartoffel- und Pilzgerichten. Die Blätter eignen sich vor allem für viele deftige Gerichte.
Rosmarin ist hocharomatisch, schmeckt leicht bitter und harzig. Vom Geschmack her ist mit einer Mischung aus Kampfer und Eukalyptus zu vergleichen. Für die Zubereitung in Speisen sind sowohl frische Rosmarinblätter als auch getrocknete Kräuter geeignet.

Eine bekannte Beilage sind Rosmarinkartoffeln. Hierfür werden die Kartoffeln zusammen mit Öl und Salz in einen Ofen gegeben und mit gehacktem Rosmarin überstreuselt. Daneben können auch andere Kartoffelgerichte wie Bratkartoffeln bzw. Bauernomelette ganz hervorragend mit Rosmarin gewürzt werden.
Benötigt werden die getrockneten Rosmarinblätter auch in den Kräutern der Provence, einer beliebten Kräutermischung aus Südfrankreich. Neben Rosmarin werden anderen mediterrane Kräuter wie Thymian, Oregano oder Bohnenkraut verarbeitet.
Rosmarin lässt sich mit vielen anderen Kräutern und Gewürzen prima kombinieren. So harmoniert das Gewürzkraut mit vielen anderen mediterranen Kräutern. Ebenfalls eignen sich lauchige Kräuter und Gewürze wie Knoblauch oder Zwiebeln.

Frische Rosmarinzweige können auch zu einem hochwertigen Kräuteröl verarbeitet werden. Ein solches Öl eignet sich besonders für die Zubereitung von Marinaden oder Salatdressings. Für die Herstellung wird einfach ein Rosmarinzweig in ein aromenarmes Speiseöl für etwa vier Wochen eingelegt.
Bei Fleischgerichten sollte Rosmarin immer nur sparsam verwendet werden, da er einen intensiven und aromatischen Geschmack hat. Bei Bratgerichte ist es auch empfehlenswert einfach einen Zweig in Butter mit anzubraten. Die Aromastoffe gelangen so einfach in die Butter und können dann an die anderen Zutaten harmonisch abgegeben werden. In Suppengerichten oder bei der Verwendung von Süßspeisen kann die Menge etwas erhöht werden.

Rosmarin war bereits in der Antike ein sehr beliebtes Heilkraut. Im frühen Mittelalter waren die Mönche von dem Kraut so überzeugt, dass sie es auch in andere Klöster einführten. Rosmarin wurde dort in eigenen Klostergärten kultiviert und gegen eine ganze Reihe an Beschwerden eingesetzt. Auch heute ist der Rosmarin eine wichtige Heilpflanze. Die Blätter des Rosmarins haben eine Vielzahl pflanzlicher Inhaltsstoffe, die eine breite Anwendung in der Heilkunde ermöglichen.

Salbei

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Die beste Zeit, um Salbei zu ernten, ist die Zeit vor der Blüte. Mit der Blüte geht das Aroma in den Blättern verloren. Entweder werden die Salbeiblätter zu diesem Zeitpunkt großzügig abgeerntet oder die Blüten abgeknappt. So wächst die Pflanze kräftig weiter, ohne die Kraft in Bildung von Samen in den Blüten zu stecken.

Ebenso intensiv wie der Duft von Salbei ist, ist auch der Geschmack: angenehm bitter und würzig. Gegessen werden nicht nur die Blätter, auch die Salbeiblüten sind essbar. Geschmacklich gibt es dennoch Unterschiede zwischen den Arten, die insbesondere bei den exotischen Salbeiarten zutage treten. So gibt es Salbei, der ein Aroma nach Limonen (Limonensalbei), Ananas (Ananassalbei), Eukalyptus (Peruanischer Salbei), Guaven (Guavensalbei), Pfirsich (Pfirsichsalbei), Honigmelonen (Honigmelonensalbei) oder Marzipan (Marzipansalbei) verströmt.

Die Pflanze hat sich mittlerweile zu einer unverzichtbaren Gewürzpflanze in zahlreichen Gerichten etabliert. Vor allem die italienische Küche setzt auf Salbei, bspw. beim Kalbsschnitzel à la Saltimbocca alla romana auf das obligatorische Salbeiblatt genau wie bei Ossobuco alla milanese und als Füllung in Ravioli. Aber auch Salate (Tomatensalat), Speisen mit Fisch, Hühnchen und Schwein, Suppen und Käsesoßen erhalten durch Salbei einen besonderen Geschmack.

Auch wenn das Aroma frisch geernteter Blätter am intensivsten ist, kann man im Winter ebenso auf die getrocknete oder tiefgefrorene Version zurückgreifen. Wenn Salbei richtig getrocknet und entsprechend gut verschlossen wird, verliert er nur kaum an Aroma. Grundsätzlich gibt es leichte Unterschiede bei der Blattgröße. Junge Blätter schmecken meist deutlich milder als die älteren.

Schnittlauch

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Schnittlauch ist neben Petersilie ein Klassiker unter den Würzkräutern. Er gehört zu den Lauchgewächsen und man kann ihn gut bei allen Gerichten einsetzen, die man mit einer leichten Zwiebel-Note abrunden möchte: Fein geschnitten verleiht er frischen Quarks und Dips wie der (Frankfurter) Grünen Soße eine scharf-würzige Note. Besonders lecker schmeckt er pur auf einem Butterbrot oder über frischem Rührei verstreut. Bei gekochten Gerichten gibst du ihn aber idealerweise erst vor dem Servieren hinzu, damit er möglichst viel Aroma behält.

Frisches Grün kannst du in der Regel von Frühjahr bis Herbst ernten, sobald die Stängel mindestens 15 Zentimeter lang sind. Schneide die Triebe etwa zwei Zentimeter über dem Boden ab, am besten mit einem scharfen Messer oder einer Schere.
 Die klein geschnittenen Blätter verwendest du idealerweise frisch in der Küche. Sowohl tiefgefroren als auch getrocknet verlieren sie an Aroma und Inhaltsstoffen. Und das wäre schade, denn gerade Schnittlauch gilt als besonders reich an Vitamin C!

Thymian

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Der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze im Bereich Husten und Desinfektion.

Die ausdauernde Pflanze wächst Jahr für Jahr tapfer im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer läßt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten.

Die kleinen Blätter lassen sich ziemlich leicht vom holzigen Stengel rebeln und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Povencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen.
Als Heilpflanze ist der Thymian der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo der Thymian nicht helfen könnte. Seine größte Stärke liegt jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane.

Wasserminze

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Die Wasserminze ist eine heimische Art, die an Süßgewässern und auf Auwiesen anzutreffen ist. 

Sie ist eine leckere Teeminze. Geschmacklich ist sie mild und erfrischend. Sie eignet sich auch sehr gut als Würze in Salaten oder Fruchtgelees. Als Heilpflanze wurde sie vielfältig eingesetzt, vorzugsweise bei Erkältungen und grippalen Infekten, aber auch Beschwerden an Milz und Leber. 

Weißkohl und Rotkohl

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Weißkohl ist gewiss das beliebteste Kohlgemüse und eines der beliebtesten Gemüse allgemein.
Weißkohl kommt ursprünglich vom Mittelmeer und den Atlantikküsten. Bereits die Römer kannten und schätzten ihn. Heute wird Weißkohl in ganz Europa angebaut, wobei flächenmäßig Deutschland der Spitzenproduzent ist. Früher war Weißkohl ein typisches Wintergemüse, durch Sortenzucht machte aus Gemüse jedoch ein Kraut, das zu jeder Jahreszeit als Früh-, Mittelfrüh-, Herbst- oder Wintersorte angeboten wird. Weißkohl kann daher in seinen verschiedenen Sorten durchgehend von Mai bis November geerntet werden. Frühe Kohlsorten sind zarter und dadurch weniger lagerfähig als die fest geschlossenen Köpfe, die ab September geerntet werden. Das Weißkohl-Wintergemüse, das mehrere Kilogramm schwer wird, kann bis zu acht Monaten gelagert werden.

Weißkohl schmeckt mild-würzig. Er entfaltet seinen Geschmack besonders gut, wenn er mit etwas Kümmel zubereitet wird. Kümmel hilft auch bei der Verdauung von Weißkohl, der blähend wirkt und somit für Magen- und Darmkranke nicht zu empfehlen ist. Kraut wirkt weniger blähend, wenn es blanchiert und mit Kümmel gewürzt wird.

Weißkohl kann roh als Krautsalat aber auch gekocht als Gemüse, Krautsuppen, Kohlrouladen, Krautfleisch, Krautfleckerl, Krautstrudel und als ungarisches „Szegediner Gulasch“ zubereitet werden. Natürlich ist Weißkohl auch das Grundprodukt für Sauerkraut.

Der farbenfrohe Rotkohl nun (Brassica oleracea convar. capitata var. rubra L.) ist zwar etwas kleiner und fester als der Weisskohl, sieht ansonsten aber – einmal abgesehen von seiner auffälligen Färbung – fast genauso aus. Es handelt sich in beiden Fällen um einen Kopfkohl, weshalb die beiden Brüder auch in Bezug auf die Inhaltsstoffe kaum Unterschiede aufweisen. In einem Punkt aber unterscheidet sich der Rotkohl ganz wesentlich vom Weißkohl.

Denn er enthält Farbstoffe, die sogenannten Anthocyane. Dabei handelt es sich um antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn zu einem besonders gesunden Gemüse machen. Gerade in den kalten Monaten, wenn der Rotkohl vorwiegend geerntet wird, gibt es vergleichsweise wenige regionale Obst- und Gemüsearten, die unser Immunsystem auf Trab halten und uns vor Infekten bewahren. Der Rotkohl ist somit eine prima Alternative zu vitaminreichen Exoten, da er praktisch vor der Haustüre wächst.

Ysop

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Ysop kann man als Tee einzeln oder zusammen mit anderen Kräutern in Mischungen trinken.

Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen. Da er recht kräftig schmeckt, reichen wenige Blättchen, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Soßen.

Zucchini

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Zucchini besitzen viele Vitamine und Mineralstoffe und lassen sich zu Gemüse und Suppe verarbeiten. Auch roh in Scheiben geschnitten und mit einem Quarkbelag versehen schmecken Zucchini sehr lecker. Geerntet werden sollten sie bis zu einer Länge von 20 cm, denn dann haben sie den besten Geschmack. Es gibt gelbe, hellgrüne, dunkelgrüne und grün-weiß-gestreifte Sorten, die mal mehr mal weniger dick sind.

Zwiebel

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Braune und rote Zwiebeln erntet man erst, wenn ihre Blätter zu welken beginnen, was meist von Juli bis September der Fall ist. Hierfür ziehen Sie die Zwiebeln mit der Hand aus dem Beet und lassen die großen Knollen vor der Lagerung noch einige Tage in der Sonne trocknen. Am besten werden die Knollen danach am Laub zu Zöpfen geflochten und für die längere Lagerung aufgehängt. Im Gegensatz dazu werden weiße Zwiebeln von April bis Ende Juni mit Blättern aus der Erde geholt und frisch verwendet.

Die Zwiebel zählt zu der Pflanzengattung Lauch. Sie ist grob zu gliedern in die eigentliche „Zwiebel“, das Speicherorgan, und in die daraus entspringenden Laubblätter und den Spross. Diese Sprossblätter erreichen eine Länge zwischen 20 und 120 cm. Die Blüte der Zwiebel ist eine Scheindolde, die nahezu rund ist und aus unzähligen Einzelblüten besteht. Die Farbe der Speicherknolle kann je nach Sorte Weiß, Rot oder Braun annehmen.
 Zwiebeln enthalten sehr viele Mineralstoffe wie Kalium, Mangan, Cobalt und Magnesium sowie Vitamin A , B und C. Daher werden sie in der Küche als wahre Wunderhelfer bezeichnet: wenn es im Linderung von bestimmten Leiden wie zum Beispiel Entzündungen oder Bluthochdruck geht, haben sie einen guten Ruf.

Die Zwiebel ist eine sehr alte Kulturpflanze. Die heutigen Zwiebelsorten stammen vermutlich von Wildarten ab, die aus Mittel- und Ostasien stammen. Von dort ist sie über Indien in den Mittelmeerraum und nach Ägypten gelangt, wo das Knollengemüse von den alten Ägyptern schon mehrere tausend Jahre vor Christi Geburt auf künstlich bewässerten Feldern angebaut wurde. Auch im antiken Rom waren die Zwiebeln ein beliebtes Nahrungsmittel. Durch die Römer verbreitete sich die Zwiebel vermutlich auch nördlich der Alpen. Erst im frühen Mittelalter wurde sie in Deutschland bekannt. In den darauffolgenden Jahrhunderten setzte sich die Verbreitung in ganz Mitteleuropa fort. Schon zu diesem Zeitpunkt waren unterschiedliche Sorten mit verschiedenen Knollenfärbungen bekannt. Die Zwiebel hatte den Ruf einer Arzneipflanze, sie sollte für bessere Fruchtbarkeit sorgen, zur Blutreinigung beitragen und Entzündungshemmend wirken.
Aus unserer täglichen Küche ist sie nicht wegzudenken und ist durch ihren würzigen Geschmack und den hohen Vitamingehalt ein wertvoller Beitrag einer ausgewogenen Ernährung.