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Tutti Frutti: vom Apfel bis zur Kiwi!

In den Gemeinden der Minett UNESCO Biosphere gibt es eine große Anzahl an kommunalen Obstgärten. Diese Obstgärten sind Orte der Biodiversität und bieten den Einwohnern die Möglichkeit, kostenlos Obst zu ernten. Mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums hat die Gewerkschaft PRO-SUD das Projekt Tutti Frutti ins Leben gerufen, um das kostenlose Sammeln von Obst bei den Einwohnern über eine Webkarte auf regionaler Ebene zu fördern.

Ein Pilotprojekt im Süden: Tutti Frutti

Mithilfe der Gemeinden hat PRO-SUD die kommunalen Obstgärten in der Minett UNESCO Biosphere, in denen Sie frei Obst pflücken und sammeln können, erfasst und kartografiert. Dieses Projekt ist Teil der Aktion „Gielt Band – Hei dierft Dir plécken“, die vom Landwirtschaftsministerium und dem Syvicol durchgeführt wird.

Die Webkarte ist auf minett-biosphere.com unter dem Tab Tutti Frutti zu finden. Sie soll das freie Sammeln fördern, um die Verschwendung dieser lokalen Lebensmittel zu vermeiden.

Zwar gibt es vereinzelt bereits Sammelaktionen von Bürgern, die oft von Vereinen oder Gemeindediensten betreut werden. Tutti Frutti sorgt jedoch für eine regionale Sichtbarkeit dieses Obsterbes.

Fast 75 kommunale Obstgärten in der Minett UNESCO Biosphere

Auf der Webkarte entdecken Sie die Obstgärten Ihrer Gemeinde, die Sie von Mai bis Oktober besuchen können, je nachdem, welche Art von Obst Sie kostenlos sammeln oder pflücken möchten. An Vielfalt mangelt es nicht; auf den über 2600 Bäumen oder Sträuchern, die in der Region gezählt wurden, sind 17 verschiedene Obstsorten zu finden. Am häufigsten sind Äpfel (35 %), gefolgt von Birnen (16,5 %), Pflaumenbäumen (10,7 %) und Kirschbäumen (10,3 %).

Verantwortungsvolles Pflücken fördern

Das Sammeln von Obst erfordert die Einhaltung bestimmter Regeln, um diesen natürlichen Reichtum zu pflegen. Wir laden Sie daher ein, die Charta für gutes Verhalten in Obstplantagen zu befolgen:

  • Es ist verboten, auf den Baum zu klettern oder eine Leiter zu benutzen.
  • Der Baum darf nicht beschädigt werden.
  • Die Früchte sind für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen sie nicht verkaufen.
  • Nehmen Sie nur die Menge an Früchten mit, die Sie benötigen.
  • Hinterlassen Sie die Natur in demselben Zustand, in dem Sie sie vorgefunden haben.
  • Blockieren Sie nicht die Zugangswege.
  • Das Pflücken erfolgt auf eigene Verantwortung.
  • Orte der Biodiversität, um den Kontakt zwischen Bürger und Natur wiederherzustellen.

Die Förderung dieser frei zugänglichen Obstgärten in der Öffentlichkeit ist auch ein Mittel, um über lokale Produkte, die Einhaltung der Saisonalität und den Einfluss des Wetters auf die Produktion zu sprechen… All dies sind Ideen, die dazu führen, die Natur zu respektieren und besser zu verstehen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Pflücken und Probieren und entdecken Sie vielleicht das Vergnügen, Kuchen, Marmeladen, Gläser oder Säfte herzustellen, die zu 100 % aus der Region stammen!

 

Déifferdenger Pléckerten
T.: 58 77 1-1561
E-Mail

PRO-SUD
T.: 26 17 97-773
E-Mail

 

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