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Am Freitag, dem 16. Januar 2026, weihte die Stadt in Anwesenheit des Innenministers Léon Gloden ihr System mit 48 Kameras im Gerlache-Park ein.
Das Visupol-System umfasst 48 Videoüberwachungskameras, die im Gerlache-Park und den umliegenden Straßen positioniert sind. Dieses Gebiet, das im 2022 verabschiedeten lokalen Sicherheitsplan (PLS) als vorrangig eingestuft wurde, profitiert nun von einer verstärkten Überwachung, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche in Betrieb ist.
Für Bürgermeister Guy Altmeisch ist diese Installation Teil einer Gesamtvision: „Die Installation dieses Visupol-Systems ist Teil unseres Gesamtkonzepts zur Bekämpfung der Unsicherheit, das Zwangsmaßnahmen, Präventivmaßnahmen und gemeinschaftliche Maßnahmen umfasst. Nach der Vorfinanzierung der neuen Polizeistation, der Verbesserung der Straßenbeleuchtung und der Einführung von Straßenbildungsprojekten ist Visupol ein weiteres Glied in unserem Sicherheitssystem.“
Minister Léon Gloden hob die Verbesserungen des Rechtsrahmens hervor: „Wir haben den Rechtsrahmen angepasst: Künftig kann die Genehmigung etwa vier bis fünf Monate nach Antragstellung durch die Gemeinde erteilt werden. Außerdem sind die Genehmigungen für Visupol-Zonen nun fünf statt drei Jahre lang gültig.“
Wichtig: Gemäß den luxemburgischen Datenschutzgesetzen hat nur die Großherzogliche Polizei Zugriff auf die Bilder. Die Stadt Differdingen hat keinen Zugriff auf diese Aufzeichnungen.
Das Visupol-System wird insbesondere bei Ermittlungen in folgenden Bereichen helfen:
„Wir sind uns bewusst, dass Videoüberwachung ein kontroverses Thema ist“, räumt der Bürgermeister ein. Deshalb haben wir darauf geachtet, sie in einen ganzheitlichen Ansatz zu integrieren, der auch Prävention und soziale Begleitung in den Vordergrund stellt, insbesondere durch die Projekte CollecDiff und Outreach Youthwork. Das Ziel bleibt, das Zusammenleben im Sinne unseres Mottos „Different Together“ zu erleichtern.“
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