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Differdingen ist die erste Gemeinde Luxemburgs, die sich der Initiative Child Friendly Cities von UNICEF anschließt. Unser Ziel: die Kinderrechte zum Maßstab aller unserer Entscheidungen zu machen und die Stadt gemeinsam mit denen zu gestalten, die in Zukunft in ihr leben werden.
Die Child Friendly Cities Initiative wurde 1996 von UNICEF und UN-Habitat ins Leben gerufen. Heute vereint sie mehr als 3500 Städte und Gemeinden in über 40 Ländern und erreicht mehr als 30 Millionen Kinder.
Eine kinderfreundliche Stadt ist ein Ort, an dem:
Es handelt sich nicht um ein bloßes Label, sondern um einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung. Die Gemeinde analysiert die Situation, legt gemeinsam mit den Kindern ihre Prioritäten fest, setzt konkrete Maßnahmen um und bewertet regelmäßig ihre Fortschritte.
Weil der Alltag der Kinder auf lokaler Ebene entschieden wird: der Schulweg, die Spielplätze, die Radwege, die Sport- und Kulturangebote, die Aufnahme neu zugezogener Familien. Die Gemeinde ist am besten in der Lage, schnell und konkret zu handeln.
Die Kinderrechte gelten für alle Menschen unter 18 Jahren. Sie sind in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verankert, die am 20. November 1989 verabschiedet und 1994 von Luxemburg ratifiziert wurde.
Ihre 54 Artikel beruhen auf 4 Grundprinzipien:
Das Engagement der Stadt verläuft in mehreren Etappen:
Ein Projektkoordinator für Kinderrechte steuert den Prozess innerhalb der Gemeindeverwaltung. Ein Lenkungsausschuss, in dem auch Kinder und Jugendliche vertreten sind, begleitet jede Phase.
Beteiligung ist keine Option, sondern die Voraussetzung für den Erfolg. Der Kindergemeinderat, der auf Initiative der Kinderkommission gegründet wurde, ist in alle Etappen eingebunden: Bestandsaufnahme, Festlegung der Prioritäten, Umsetzung der Projekte und Evaluierung.
Erstes konkretes Beispiel: Die Kinder beteiligen sich an der Planung der Neugestaltung des Parc Gerlache, der zu einem Ort des Spielens, Entdeckens und Begegnens wird — gedacht mit und für die jungen Differdingerinnen und Differdinger.
Eine Stadt, die gut für Kinder ist, ist eine sicherere, grünere, zugänglichere und lebenswertere Stadt — für Familien, Seniorinnen und Senioren und alle Einwohnerinnen und Einwohner. Das ist das Differdingen, das wir gemeinsam aufbauen wollen.
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