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Grüne Tonne: „recyceltes“ Plastik ist nicht biologisch abbaubar

Wie jedes Jahr im Herbst verschlechtert sich die Trennung in den grünen Tonnen. Die Stadt Differdingen erinnert an die wichtigsten Regeln, damit aus Ihren organischen Abfällen hochwertiger Kompost wird — und kein Problem.

Mit Beginn von Herbst und Winter enthalten die grünen Tonnen weniger Gartenabfälle, sondern vor allem Küchenabfälle. Genau in dieser Zeit verzeichnet der Straßendienst (Service de la voirie) Jahr für Jahr einen deutlichen Anstieg der Trennfehler. Die Folge: Die Kompostieranlage Minett-Kompost verzeichnet derzeit einen extrem hohen Anteil an Abfällen, die nichts in der grünen Tonne zu suchen haben.

Der Hauptschuldige: die Plastiktüte

Problem Nummer eins sind die Plastiktüten. Viele davon tragen die Aufschrift „Hergestellt aus recyceltem Kunststoff“. Achtung: Recycelt heißt nicht biologisch abbaubar! Eine Tüte aus recyceltem Plastik bleibt Plastik. Sie zersetzt sich nicht, verunreinigt den Kompost und muss von den Mitarbeitenden von Minett-Kompost manuell entfernt werden.

Diese Tüten gehören:

  • in die schwarze Tonne (Restmüll) oder
  • in den blauen Valorlux-Sack, wenn es sich um Verpackungen oder Kunststofffolien handelt.

Verwenden Sie zum Einpacken Ihrer Küchenreste ausschließlich zertifiziert biologisch abbaubare / kompostierbare Beutel, Papiertüten oder ganz einfach Zeitungspapier.

Was die grüne Tonne liebt 💚

Küchenabfälle

  • Rohe und gekochte Speisereste, Obst, Gemüse.
  • Kaffeesatz, Teebeutel;
  • Brot, verdorbene oder abgelaufene Lebensmittel;
  • Fleisch- oder Fischreste;
  • Schalen oder Speisereste, in Zeitungspapier eingewickelt;
  • Biologisch abbaubare Beutel, Papiertüten.

Gartenabfälle (zerkleinert)

  • Heckenschnitt, Baum- und Strauchschnitt, Rosen.
  • Holzspäne, Blumenerde.
  • Rasen, Gras, Unkraut, Heu, Stroh, Laub.
  • Gartenbauabfälle, Fallobst, Blumen.
  • Topfpflanzen (ohne Topf).

Was die grüne Tonne hasst 🛑

  • Plastiktüten und Kunststoffverpackungen — auch aus recyceltem Plastik.
  • Zeitschriften, Altpapier, Kartons.
  • Aluschalen, Kapseln für Espressomaschinen.
  • Katzenstreu, Windeln.
  • Glas, Metalle, Textilien, Keramik, Steine.
  • Batterien, Chemikalien, Medikamente.
  • Körperpflegeprodukte.
  • Asche, Staubsaugerbeutel, Kehricht, Bauschutt.

Im Zweifelsfall gilt: Was nie gelebt hat, gehört nicht in die grüne Tonne.

Öffentliche Mülleimer sind keine privaten Mülltonnen

Der Straßendienst stellt außerdem eine deutliche Zunahme von Haushaltsabfällen in öffentlichen Mülleimern fest
— Müllsäcke, Kartons, Verpackungsreste. Diese Behälter sind für den Abfall von Passanten bestimmt, nicht für den Hausmüll.

Die Folgen sind konkret: überquellende Mülleimer, verschmutzte Gehwege, angelockte Schädlinge und ein erheblicher Mehraufwand für unsere Teams — zulasten anderer Aufgaben im Dienst der Bevölkerung. Das Entsorgen von Haushaltsabfällen im öffentlichen Raum stellt einen Verstoß dar.

Warum die Trennung zählt

Hochwertiger Kompost ist nur mit sauber getrennten organischen Abfällen möglich. Jede Plastiktüte, jede Kapsel, jede Windel in der grünen Tonne erschwert den Prozess, erhöht die Verarbeitungskosten und mindert die Qualität eines Produkts, das anschließend in unsere Gärten und auf unsere Felder zurückkehrt. Richtiges Trennen ist eine einfache Geste, von der die ganze Gemeinde profitiert.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!